Der Arbeitskreis für Gerostomatologie e. V. (AKG) wandelt sich zur Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin e.V. (DGAZ)

23.01.2007

Im Jahr 1990 wurde der Arbeitskreis für Gerostomatologie e.V. (AKG) als gemeinnütziger Verein gegründet. Seine Aufgaben wurden in der Förderung der gerostomatologischen Forschung, der Vertretung, Vermittlung und Verbreitung der Forschungsergebnisse im In- und Ausland; der Förderung der zahnärztlichen Fortbildung auf dem Gebiet der Gerostomatologie und der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Vereinigungen, Arbeitsgemeinschaften und Gesellschaften des In- und Auslandes festgelegt.

Im Jahr 2000 assoziierte der AKG mit der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. 2002 wurde unter Mitwirkung des AKG der Dachverband der Gerontologischen und Geriatrischen Wissenschaftlichen Gesellschaften Deutschlands (dvgg) gegründet. Diese Gründung und die Mitgliedschaft bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) entsprang dem Wunsch nach einer Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit der Fachleute auf dem Gebiet der Alternsforschung, der Verbesserung des Dialogs mit der Politik und einer machtvolleren Vertretung der Anliegen älterer Menschen in der Öffentlichkeit.

Auf der 16. Jahrestagung beschlossen die Mitglieder eine Modernisierung der Satzung, die u. a. zu einer Namensänderung des Arbeitskreises führte.

Die 17. Jahrestagung des nun als Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin auftretenden Vereins findet vom 20.-21. April 2007 in Heidelberg zum Thema „Mundgesundheit und Lebensqualität – keine Frage des Alters!“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. P. Rammelsberg statt. Der beste Vortrag bzw. das beste Poster werden durch eine Jury ausgezeichnet. Auch kann eine Projektarbeit für die Vergabe eines Preises (eXtra-Care Stipendium zur Alterszahnmedizin) eingereicht werden.

Der derzeitige Vorstand: Priv.-Doz. Dr. Ina Nitschke, MPH (Präsidentin), Prof. Dr. Christoph Benz (Vizepräsident), Dr. Alexander Ilgner (Schriftführer) und Dr. Hans Peter Huber (Schatzmeister).

Dr. Hans Peter Huber, Göttingen