03.07.2007

Studententag beim Deutschen Zahnärztetag: Was kommt nach dem Staatsexamen?

Düsseldorf. Den einen lockt das Ausland, der andere schwankt zwischen einer Karriere an der Uni, in der Industrie oder in eigener Praxis – die beruflichen Perspektiven für Absolventen des Studiums der Zahnmedizin stehen im Mittelpunkt des „Studententages“, der im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages am Samstag, 24. November 2007, 9 bis 17 Uhr, in Düsseldorf stattfindet. „Wir haben für unsere Studierenden ein informatives und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, so dass die Anreise sich auf jeden Fall lohnt“, glaubt Tagungspräsident Prof. Dr. Hans Jörg Staehle (Uni Heidelberg). „Gleichzeitig berechtigt die Anmeldung zum Studententag auch zur Teilnahme am wissenschaftlichen Hauptprogramm von DGZMK und DGZ während des gesamten Kongresses“, nennt Prof. Staehle einen weiteren Anreiz nach Düsseldorf zu kommen. Eine Studentenparty ab 20 Uhr sorgt für den schwungvollen Ausklang des Studententages beim DZT.

Inhaltlich dreht sich das Programm des Studententages vor allem um die Zeit nach dem Staatsexamen. Da stellt sich beispielsweise die Frage „Was brauche ich aus dem Studium für meine spätere Praxis?“. Besonderes Interesse dürfte die „Vorstellung der Alternativen nach dem Staatsexamen Praxis – Uni – Industrie“ finden. Aber auch die wirtschaftlichen Belange des Praxisalltags, die im Studium nicht im Vordergrund stehen, werden behandelt. Das reicht von der einfachen Frage nach dem Funktionieren einer Abrechnung bis hin zu praktischen Tipps, die „Praxiskosten im Griff“ zu halten.

Hinzu kommen methodische Tipps wie die Vorstellung einer „rigorosen Literaturrecherche“ oder die Präsentation der DGZ-Arbeitsgruppe für angewandte mulitmediale Lehre (AGAML). Eine Einführung in die Statistik liefert die Behandlung der Frage „Welcher Test passt?“. Mit dem Thema Fort- und Weiterbildung nach dem Studium beschäftigen sich zwei Programmpunkte. Der Vorsitzende des Direktoriums der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW), Dr. Norbert Grosse, wird ausleuchten, warum die APW für die Jung-Zahnmediziner hier besonders wichtig ist. Vielversprechend scheint eine gemeinsame Initiative von APW und Freiem Verband zu sein. In einem speziellem Programm für junge Zahnärzte, „Young Dentists“, sollen alle Fragen des Praxismanagements und einer sehr praktisch orientierten Fortbildung gebündelt und angeboten werden, um den veränderten Bedingungen in der Berufausübung gerecht zu werden. Außerdem gibt es Einblicke in „Postgraduate Education and Vocational Training“. Das Programm für die Studenten schließt mit einer gemeinsamen Diskussionsrunde und der Planung der nächsten Tagung.     

Anmeldung unter www.dzaet07.de