Die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) stellt sich vor

03.07.2007

Die „Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung e. V.“, gegründet am 06.02.1987 (basierend auf der früheren „Arbeitsgemeinschaft für Zahnerhaltung“ der „Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“), strebt die Förderung der Zahnerhaltungskunde mit den Schwerpunktbereichen Oralprophylaxe, restaurative Zahnerhaltung und Endodontologie in Wissenschaft und Praxis an.

Die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung widmet sich schwerpunktmäßig der Förderung von:

  • Präventiver Zahnheilkunde & Gesundheitsförderung
  • Restaurativer Zahnheilkunde 
  • Endontologie & Traumatologie

in Wissenschaft, Praxis, Ausbildung und Weiterqualifikation. Sie kooperiert dabei mit renommierten nationalen und internationalen wissenschaftlichen Fachgesellschaften.

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben stehen der DGZ derzeit drei Beiräte (Präventive Zahnheilkunde, Restaurative Zahnerhaltung, Praktiker) und zwei Arbeitsgruppen (Endodontologie & Traumatologie - AGET, Angewandte Multimediale Lehre - AGAML) zur Verfügung.

Wissenschaft
Die DGZ betreibt aktive Forschungsförderung, vergibt diverse Forschungspreise, vermittelt wissenschaftliche Kooperationen und pflegt internationale Kontakte. 

Praxis
Die DGZ verfasst über aktuelle Themen Stellungnahmen, Übersichten und Patienteninformationen. Besondere Belange der Praxis werden auf den DGZ-Jahrestagungen in Praktikerforen bearbeitet. Spezielle Fragen der Zahnarztpraxis werden vom Praktikerbeirat aufgegriffen.

Ausbildung
Die DGZ beschäftigt sich unter anderem in ihrer Arbeitsgruppe für Angewandte Multimediale Lehre (AGAML) mit Fragen von Lehrinhalten und -methoden. Sie betreibt Studentenberatung, vermittelt Adressen von Hospitationspraxen und organisiert Studentenworkshops. Für Studierende besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Mitgliedschaft.

Weiterqualifikation
Die DGZ führt zusammen mit der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW) der DGZMK strukturierte Fortbildungsprogramme (Curricula) durch, die sie u. a. durch Advance-Programme und Study-Groups ergänzt. Derzeit wird das DGZ-Curriculum „Endodontie“, das DGZ-Curriculum „Wiedereinstieg ins zahnärztliche Berufsleben“ sowie das fachübergreifende DGZ-DGZPW-Curriculum „Restaurative Zahnheilkunde“ angeboten. Außerdem
Hauptbereiche sind die Prävention, Diagnostik und Therapie von plaquebedingten Erkrankungen sowie nicht kariesbedingte Schäden der Zähne. Insbesondere soll die wissenschaftliche Arbeit auf den o.g. Gebieten unterstützt und für die Praxis nutzbar gemacht werden. Des weiteren sollen die Forschungsergebnisse des In- und Auslandes den Mitgliedern der Gesellschaft und anderen Interessenten bekannt gegeben und deutsche Forschungsergebnisse im In-und Ausland vertreten werden. Außerdem soll die zahnärztliche Fortbildung auf den o. g. Gebieten gefördert und die Verbindung mit anderen einschlägigen Wissensgebieten hergestellt und gepflegt werden. Seit 1999 eröffnet dieeröffnet die DGZ  interessierten Zahnärzten die Möglichkeit, zum Erwerb der Bezeichnung „einen Spezialistenstatus Zahnarzt mit Zusatzqualifikation“ in den BereichenFächern „Endodontologie“ und „Zahnerhaltung (präventiv und restaurativ)“ zu erwerben; zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGK) kann zusätzlich eine Spezialistenausbildung im Fach in dem Bereich „Kinder- und Jugendzahnheilkunde“ absolviert werden.


Nächste Jahrestagung
Die DGZ führt ihre nächste Jahrestagung im Rahmen des Deutschen Zahnärztetags, für dessen wissenschaftliches Programm sie verantwortlich zeichnet, vom 22. bis 24. November 2007 in Düsseldorf durch.
Der Kongress wendet sich an einen großen Teilnehmerkreis aus Zahnärzten, Studierenden, Zahnmedizinischen Assistenzberufen und Zahntechnikern. Das wissenschaftliche Hauptprogramm beinhaltet die Themenschwerpunkte Präventive Zahnheilkunde, Restaurative Zahnheilkunde sowie Endodontologie & Traumatologie. Dabei wird die Frage thematisiert, was unternommen werden muss, um die in den letzten Jahren bekannt gewordenen Innovationen der Zahnerhaltung in den Praxen vermehrt umsetzen zu können. Neben anwendungsorientierten Fragestellungen werden auch Grundlagenwissenschaftler, die sich mit künftigen Entwicklungen beschäftigen, zu Wort kommen. Prof. Antony J. Smith aus Birmingham, Editor des berühmten Journal of Dental Research, wird ein Impulsreferat zum Thema „Visionen der Zahnheilkunde – The complete Tooth Regeneration?“ halten (Tagungshomepage: www.dzaet07.de).

Vorstand der DGZ
Prof. Dr. Dr. Hans Jörg Staehle, Präsident; Dr. F. Schäfers, Vizepräsident, PD Dr. S. Szep, Generalsekretär,  Prof. Dr. A. Schulte, Schatzmeister.

Vorsitzende/Sprecher der DGZ-Beiräte und Arbeitsgruppen
Dr. S. Friese (DGZ-Praktikerbeirat), PD Dr. P. Hahn (AG Angewandte Mulitmediale Lehre) Prof. Dr. M. Hannig (DGZ-Beirat Präventive Zahnheilkunde), Prof. Dr. B. Haller (DGZ-Beirat Restaurative Zahnerhaltung), Prof. Dr. M. Hülsmann (AG Endodontologie & Traumatologie)
 
Bitte wenden Sie sich Nähere Informationenan die
Geschäftsstelle der DGZs Vorstandes:,
Theodor-Stern-Kai 7; 60590 Frankfurt am Main;
Tel.: 069/630183604; Fax: 069/63013841; www.dzg-online.de;