S A T Z U N G
der DEUTSCHEN GESELLSCHAFT
FÜR ZAHN-, MUND- UND KIEFERHEILKUNDE e.V.

gegr. 1859 als Centralverein deutscher Zahnärzte


§ 1 Name und Sitz

Die Gesellschaft führt den Namen „Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V.“
Sie hat ihren Sitz in Düsseldorf.

§ 2 Zweck

Die Gesellschaft (im Folgenden abgekürzt: DGZMK) verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige wissenschaftliche Zwecke der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigste Zwecke“ der Abgabenordnung. Sie ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Ihre Aufgaben sind:

a) Förderung einer wissenschaftlichen Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde als 
     Grundlage der zahnärztlichen
     Diagnostik, Prävention und Therapie
b)  Förderung der Forschung in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde,
c)  Vertretung und Verbreitung relevanter und wertvoller
     Forschungsergebnisse,
d)  Förderung der zahn-, mund- und kieferheilkundlichen Fortbildung,
e)  Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen wissenschaftlichen
     Vereinigungen, Arbeitsgemeinschaften und Gesellschaften,
f)   Beratung politischer Gremien und Institutionen zur Förderung einer
     wissenschaftlichen Zahn- Mund- und Kieferheilkunde,
g)  Vertretung der wissenschaftlichen Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in
     den Organen und Strukturen der anderen medizinischen Fachgebiete und
     ihrer Nebengebiete.

§ 3 Maßnahmen zur Erfüllung des Zwecks


 (1) Zur Erfüllung der in § 2 genannten Aufgaben dienen insbesondere
       folgende Maßnahmen:
    a) Durchführung einer jährlich stattfindenden wissenschaftlichen Tagung,
    b) Anregung und Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten,
    c) Bildung von Arbeitskreisen, Arbeitsgemeinschaften und Gesellschaften
        in der DGZMK für  spezielle Forschungsgebiete,
    d) Förderung von wissenschaftlichen Veranstaltungen,
    e) Förderung und Herausgabe wissenschaftlicher Zeitschriften und
        Publikationen auch in anderen verfügbaren Medien,
    f)  Erstellung wissenschaftlicher Informationen, Statements und Leitlinien,
    g) Förderung der zahn-, mund- und kieferheilkundlichen Fortbildung durch
        ihre Akademie Praxis und Wissenschaft. Die Rechte und Pflichten für
        die Teilnehmer regelt die Grundordnung der APW, die durch den Vorstand
        der DGZMK beschlossen wird.
    h) Beitritt zu, Beteiligung an oder Gründung von Vereinigungen und
         Gesellschaften, die dem Zweck der DGZMK förderlich sind.

(2) Der Vorstand regelt die Durchführung der Maßnahmen durch
      Geschäftsordnungen, Beschlüsse und Teilnahmebedingungen.
      Insbesondere kann der Vorstand für die Gewährung der Unterstützung
      bei wissenschaftlicher Forschung und den Erwerb oder Verlust von
      Zertifikaten und Qualifikationen Regelungen treffen.

(3)  Die DGZMK stellt Ihren Mitgliedern regelmäßig Fachinformationen zur
        Verfügung. Hierbei handelt es sich sowohl um Informationen über
        aktuelle wissenschaftliche, zahnmedizinische oder rechtliche
        Entwicklungen, aber auch um Hinweise auf Veranstaltungen der
        DGZMK, die diese ggf. mit Dritten veranstaltet.  Zu diesem Zweck
        erklären sich die Mitglieder der DGZMK, die dieser gegenüber Ihre
        E-Mail-Adresse mitteilen, damit einverstanden, dass die DGZMK die E-
        Mail-Adresse zum Zwecke der Übermittlung von Fachinformationen
        speichert und nutzt. Jedes Mitglied kann seine Einwilligung hierzu 
        jederzeit per Post, telefonisch, per Telefax oder per E- Mail gegenüber
        der DGZMK – ohne Einfluss auf die Mitgliedschaft – widerrufen.


§ 4 Mitgliedschaft

(1) Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Geschäftsführende
       Vorstand auf schriftlichen Antrag. Die Mitgliedschaft beginnt nach
       schriftlicher Bestätigung der Aufnahme durch den Geschäftsführenden
       Vorstand.
(2) Ordentliches Mitglied kann jeder approbierte Zahnarzt
       oder Arzt werden, sofern nicht § 5 sinngemäß auf ihn zutrifft, sowie in
       der Forschung und/oder Lehre auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und
       Kieferheilkunde tätige Wissenschaftler mit gleichwertiger akademischer
       Ausbildung.
(3) Als außerordentliche Mitglieder können aufgenommen werden
     a. Studierende der Zahnheilkunde und Medizin,
     b. regionale und andere wissenschaftliche Gesellschaften, die am
          Informations- und Fortbildungsangebot der DGZMK teilhaben wollen,
     c.  an dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde interessierte
           Akademiker,
     d.  an der Durchführung der Zahn- Mund- und Kieferheilkunde
           mitbeteiligte nicht akademische Personen, die am Informations- und
           Fortbildungsangebot der DGZMK teilhaben wollen
(4) Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.
(5) Regionale und andere wissenschaftliche Gesellschaften können auf
       Antrag korporative Mitglieder der DGZMK werden.
(6) Zu korrespondierenden Mitgliedern können auf Beschluss des Vorstandes
       anerkannte, um die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde besonders
       verdiente oder wissenschaftlich hervorragende Personen ernannt
       werden.
(7) Zu Ehrenmitgliedern können Personen, die sich durch ganz besondere
       Verdienste um die Förderung der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
       ausgezeichnet oder der DGZMK besonders wertvolle Dienste geleistet
       haben, auf Beschluss des Vorstandes durch den Präsidenten ernannt
       werden.
(8) Gemeinnützige wissenschaftliche Fachgesellschaften auf dem Gebiet der
       Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde können der DGZMK im Wege der
       Assoziation beitreten. Wesentlicher  Inhalt der Assoziation ist, dass
       Mitglieder der beitretenden Fachgesellschaft mit Eintritt in die
       assoziierte Fachgesellschaft zugleich Mitglied der DGZMK werden. Für
       die Rechte der Mitglieder der assoziierten Gesellschaft gilt im übrigen § 4
       Abs. 1 dieser Satzung.
(9) Nur ordentliche Mitglieder haben Sitz und Stimme in der
       Hauptversammlung. Ehrenmitglieder, die ordentliche Mitglieder waren,
       behalten ihr Stimmrecht.
(10) Nur ordentliche Mitglieder können Funktionen innerhalb der DGZMK
        ausüben.

§ 5 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet bei:
a)   Tod.
b)   Austritt durch schriftliche Kündigung zum Ende des Kalenderjahres. Es gilt eine
      dreimonatige Kündigungsfrist.
c)   Aberkennung der Bestallung.
d)   Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte.
e)   Streichung von der Mitgliederliste wegen Zahlungsverzuges gem. § 16 Abs.11.
f)   Ausschluss aus dem Verein, wenn das Mitglied die Vereinsinteressen schädigt.
      Eine Schädigung der Vereinsinteressen liegt vor, wenn das Mitglied zum Beispiel in
     grober Weise die Satzung, Ordnungen, Beschlüsse der Mitgliederversammlung der
     DGZMK missachtet oder das Ansehen der DGZMK in der Öffentlichkeit in bedeut-
     samer Weise herabwürdigt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der
     Geschäftsführende Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter
     Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Ausschluss zu
     den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist zu
     begründen und dem Mitglied schriftlich bekanntzugeben. Gegen den Ausschluss
     kann innerhalb von einem Monat nach schriftlicher Bekanntgabe schriftlich Berufung
     beim Vorstand der DGZMK eingelegt werden, der endgültig über den Ausschluss
     entscheidet. Bis zur Entscheidung des Vorstands der DGZMK ruht die Mitgliedschaft.
     Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungs-
     beschluss keinen Gebrauch oder versäumt er die Berufungsfrist, so unterwirft er
     sich dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft endet.

§ 6 Organe der DGZMK

Organe der DGZMK sind:
a)    die Hauptversammlung,
b)    der Vorstand,
c)    der Geschäftsführende Vorstand,
d)    der Beirat.

§ 7 Hauptversammlung

(1) Alljährlich einmal hat der Vorstand anlässlich der wissenschaftlichen
       Jahrestagung gemäß § 3 eine Hauptversammlung einzuberufen, in der
       der Präsident seinen Jahresbericht erstattet und der Generalsekretär
       Rechnung ablegt.
(2)  Die Ankündigung der Hauptversammlung erfolgt durch den Präsidenten
        in zwei Publikationsorganen mit einer Frist von mindestens 10 Wochen.
(3)  Die Einladung mit Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgt durch den
        Präsidenten in den betreffenden Publikationsorganen mit einer Frist von
        mindestens 4 Wochen.
(4)  Jede ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist
        beschlussfähig.
(5)  Die Tagesordnung wird vom Geschäftsführenden Vorstand erstellt.
(6)  Die Hauptversammlung wird vom Präsidenten, im Falle seiner
        Verhinderung vom Vizepräsidenten geleitet.
(7)  Die Hauptversammlung gibt sich eine Geschäfts- und Wahlordnung.

§ 8 Aufgaben und Befugnisse der Hauptversammlung


(1) Die Aufgaben und Befugnisse der Hauptversammlung sind, soweit sich
       aus der Satzung nichts Abweichendes ergibt, insbesondere:
a)   die Satzung einschließlich Wahlordnung sowie die Geschäftsordnung für
       die Hauptversammlung zu beschließen,
b)   die Jahresrechnung abzunehmen, sowie die Entlastung des Vorstandes
        und der Geschäftsführung zu beschließen,
c)    Wahl des Vorstandes gemäß § 10,
d)    Wahl des Tagungsleiters
e)    Wahl der Kassenprüfer,
f)     Festlegung des Tagungsthemas,
g)    Festlegung des Tagungsortes,
h)    Festsetzung des Beitrages,
i)     Beschlussfassung über eingegangene Anträge.

(2) Anträge zur Hauptversammlung, die nicht vom Vorstand gestellt werden,
       sind mindestens 8 Wochen vor der Hauptversammlung durch
       Einschreibebrief bei der Geschäftsstelle der DGZMK (Generalsekretär)
       einzureichen. Alle Anträge sind vor der Hauptversammlung in den
       betreffenden Publikationsorganen zu veröffentlichen. Für
       Satzungsänderungen ist eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden
       Mitglieder erforderlich.
(3) Über die Aufnahme verspätet eingereichter Anträge entscheidet die
        Hauptversammlung
(4) Über den Verlauf der Hauptversammlung ist ein Protokoll anzufertigen,
       das von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied und dem
       Protokollführer zu unterzeichnen ist. Der Protokollführer wird vom
       Sitzungsleiter ernannt.

§ 9 Außerordentliche Hauptversammlung

Außerordentliche Hauptversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, wenn mindestens 1/10 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt oder wenn der Vorstand es im Interesse der DGZMK für nötig erachtet. Die außerordentlichen Hauptversammlungen haben dieselben Befugnisse wie die Hauptversammlungen.

§ 10 Vorstand

(1)  Der Vorstand der DGZMK besteht aus folgenden stimmberechtigten
        Mitgliedern,
a)    dem Präsidenten
b)    dem Vizepräsidenten als Stellvertreter des Präsidenten,
c)    dem Generalsekretär,
d)    dem Vorsitzenden der Akademie Praxis und Wissenschaft,
e)    dem Präsidenten elect,
f)     den Vorsitzenden / Präsidenten für die Dauer ihrer Amtszeit oder ein für
       mindestens zwei Jahre delegiertes Vorstandsmitglied der jeweils
        federführenden wissenschaftlichen Gesellschaften auf dem Gebiet
        - der Prothetik,
        - der konservierenden Zahnheilkunde,
        - der Oral-/Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
        - und der Kieferorthopädie,
soweit sie mit der DGZMK assoziiert oder ihr in anderer Form beigetreten sind. Darüber hinaus gehören dem Vorstand an die Vorsitzenden / Präsidenten für die Dauer ihrer Amtszeit oder ein für mindestens zwei Jahre delegiertes Vorstandsmitglied der selbständigen, der DGZMK assoziierten wissenschaftlichen Gesellschaften und der DGZMK-Arbeitsgemeinschaften, wenn von ihnen zum Zeitpunkt der jährlichen Hauptversammlung der DGZMK mehr als 1.000 Mitglieder gemeldet sind,
g)    zwei in der Praxis tätige Zahnärzte als Beisitzer,
h)   und zwei Delegierte des Beirates.

(2)  Das Stimmrecht gemäß Abs. 1 ist nicht übertragbar.
(3)  Das Stimmrecht gemäß Abs. 1 lit f  entfällt, wenn die Gesellschaften nicht
        assoziiert sind oder den Präsidenten oder Präsidenten elect stellen.
(4)  Als Gäste nehmen an den Vorstandssitzungen beratend teil:
     a) der oder die Vorsitzende der Vereinigung der Hochschullehrer in der
           Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, soweit er nicht ordentliches
           Vorstandsmitglied gemäß dieser Vorschriften ist.
     b) der Präsident der Bundeszahnärztekammer,
     c)  der Hauptschriftleiter eines der Publikationsorgane der DGZMK.
(5)  Der Präsident elect wird von den Mitgliedern auf der alljährlich
        stattfindenden Hauptversammlung für eine Amtszeit von jeweils drei
        Jahren, der Vizepräsident, der Generalsekretär und der Vorsitzende der
        Akademie Praxis und Wissenschaft sowie die beiden Beisitzer (Praxis)
        für eine Amtszeit von jeweils vier Jahren gewählt. Die Amtszeit endet
        mit Abschluß der ordentlichen Jahrestagung, auch dann, wenn die
        Jahrestagung vorgezogen stattfindet.
(6)  Vorbehaltlich abweichender Beschlüsse der Hauptversammlung wird der
        Präsident über das Amt des Präsident elect gewählt. Die Amtszeit des
        Präsidenten beträgt drei Jahre. Der Präsident elect wird am Ende seiner
        Amtszeit Nachfolger des dann ausscheidenden Präsidenten oder sofort
        bei Ausscheiden des Präsidenten vor Ablauf der Amtszeit.
(7)  Der Präsident und der Präsident elect sind nicht wiederwählbar, auch
        nicht als ein von der Hauptversammlung gewähltes Vorstandsmitglied.
        Die übrigen von der Hauptversammlung der DGZMK und vom Beirat
        gewählten Vorstandsmitglieder können zwei mal wiedergewählt
        werden.
(8)  Das Nähere regelt die Wahlordnung.
(9)  Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Beendigung der Amtsdauer
        aus, so wählt die nächste Hauptversammlung ein neues
        Vorstandsmitglied. Seine Amtsdauer endet zu dem für das
        ausgeschiedene Mitglied gültigen Termin.
(10) Die Vorsitzenden oder Präsidenten der nach Abs. 1 lit f) zu
         bestimmenden Gesellschaften werden entsprechend der
         Bestimmungen der jeweiligen Fachgesellschaft oder Vereinigung
         gewählt. Gleiches gilt für das Ende ihrer Amtszeit.

§ 11 Zuständigkeit der Aufgaben

(1)    Dem Vorstand obliegen alle Aufgaben der DGZMK, die nicht ausdrücklich der
        Hauptversammlung und dem Geschäftsführenden Vorstand vorbehalten sind.
(2)    Angelegenheiten, die der Beschlußfassung der Hauptversammlung
          vorbehalten sind, bereitet der Vorstand vor.
(3)    Der Vorstand kann zur Erledigung bestimmter Aufgaben Ausschüsse
          einsetzen, Referenten berufen oder Gäste einladen.

§ 11 a Bestellung von Besonderen Vertretern

Der Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf, aufgabenbezogen, für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen und diesen die damit verbundene Vertretung und Geschäftsführung zu übertragen. Sie erhalten vom Vorstand eine Bestellungsurkunde. Die Aufgaben und Zuständigkeiten der Besonderen Vertreter werden durch den Vorstand in einer Geschäftsordnung geregelt.

§ 12 Geschäftsführender Vorstand

Dem geschäftsführenden Vorstand gehören an:
(1)    -     der Präsident,
         -    der Vizepräsident,
         -    der Generalsekretär
jeweils mit Stimmrecht,
(2)    -     der Präsident elect,
         -     der Vorsitzende der Akademie Praxis und Wissenschaft
          jeweils ohne Stimmrecht.
(3)    Der Geschäftsführende Vorstand erledigt die laufenden Aufgaben des
         Vorstandes und ist für die Geschäftsführung verantwortlich.
         Insbesondere hat er das Vermögen des Vereins, seine Finanzen und
         Beteiligungen zu verwalten, die Vorstandssitzungen vorzubereiten
         und die ihm vom Vorstand und der Satzung zugewiesenen Aufgaben
         zu erledigen. So obliegt dem Geschäftsführenden Vorstand u.a. die
         Entscheidung über die Aufnahme und den Ausschluss eines Mitglieds
         sowie dessen Streichung von der Mitgliederliste.Der Geschäfts-
         führende Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die
         Aufgabenverteilung geregelt wird.
(4)    Die DGZMK wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der
          stimmberechtigten Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes
          vertreten: Präsident, Vizepräsident oder Generalsekretär. Scheidet
          eines der vertretungsberechtigen Mitglieder vorzeitig aus dem
          Geschäftsführenden Vorstand aus, so wählt der Vorstand aus den
          Reihen seiner gegenwärtigen und ehemaligen Vorstandsmitglieder
          eine Person, die die Amtsgeschäfte kommissarisch bis zur nächsten
          Hauptversammlung führt.

§ 12 a Aufwendungsersatz

1.    Mitglieder, Organmitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben Anspruch
        auf Ersatz ihrer nachgewiesenen Aufwendungen für eigene Auslagen im
        Rahmen ihrer Tätigkeit und Aufgabenerfüllung nach § 670 BGB.
2.    Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von
        einem Jahr nach seiner Entstehung geltend gemacht werden.
        Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit
        Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen
        werden.
3.    Von der Mitgliederversammlung können per Beschluss Pauschalen über
        die Höhe des Aufwendungsersatzes festgesetzt werden.
4.    Darüber hinaus können die Vorstandsaufgaben von DGZMK und APW im
        Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten gegen eine darüber
        hinausgehende Entschädigung ausgeübt werden. Dies gilt auch, soweit
        der Vorstand Mitglieder mit einzelnen Aufgaben beauftragt.
5.    Die Entscheidung über die Art der Tätigkeit im Rahmen der Nr. 4 trifft der
        Vorstand, über die Höhe der Entschädigung entscheidet die
        Mitgliederversammlung.
6.    Für den Fall, dass die Beauftragung durch den Vorstand oder die
        Bestellung durch die Mitgliederversammlung widerrufen wird, erlischt
        damit auch das der Entschädigung zugrundeliegende
        Vertragsverhältnis mit dem Verein. Gleiches gilt für den Fall, dass auf
        Betreiben einer der Vertragsparteien das Vertragsverhältnis endet.
7.    Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der
        Geschäftsstelle ist  der Vorstand ermächtigt, hauptamtlich Beschäftigte
        anzustellen.

§  12 b Haftung des Vorstandes

Für Schäden gleich welcher Art, die einem Mitglied durch die Teilnahme an Veranstaltungen, Inanspruchnahme von sonstigen Vereinsleistungen oder durch die Anordnung der Vereinsorgane entstanden sind, haftet der Verein nur, wenn einem Organmitglied oder einer sonstigen Person, für die der Verein nach den Vorschriften der bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

§13 Sitzungen des Vorstandes

(1)    Die Sitzungen des Vorstandes werden vom Präsidenten, im
          Verhinderungsfalle vom Vizepräsidenten nach Bedarf einberufen und
          geleitet. Der Vorstand ist einzuberufen, wenn mindestens 2/3 der
          Mitglieder des Vorstandes dies verlangen. Die Einladung hat unter
          Angabe der Tagesordnung mindestens 4 Wochen vorher zu erfolgen.
          In dringenden Fällen kann hiervon abgewichen werden.
(2)    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der 
          Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher
          Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
(3)    Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung

§ 14 Tagungsleiter

(1)    Der Tagungsleiter wird von der Hauptversammlung aus dem Kreis der
          Mitglieder der DGZMK gewählt. Ihm obliegt im Einvernehmen mit dem
          Vorstand die Vorbereitung und Leitung der wissenschaftlichen
          Sitzungen auf der Jahrestagung.
(2)    Der Tagungsleiter nimmt an dem Teil der Vorstandssitzungen, die der
          Vorbereitung des wissenschaftlichen Programms dienen, mit
          beratender Stimme teil.

§ 15 Beirat

(1)    Zur Beratung des Vorstandes sowie zur Förderung der Verbindungen
          zwischen der DGZMK und den selbständigen, der DGZMK assoziierten
          wissenschaftlichen Gesellschaften, den Arbeitsgemeinschaften und
          Arbeitskreisen der DGZMK und den korporativ der DGZMK
          beigetretenen Gesellschaften wird ein Beirat gebildet.
(2)    Der Beirat besteht aus je einem Vorstandsmitglied der selbständigen
          der DGZMK assoziierten wissenschaftlichen Gesellschaften, sowie je
          einem Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreise
          der DGZMK und der korporativ der DGZMK beigetretenen regionalen
          Gesellschaften.
(3)    Die korporativ der DGZMK beigetretenen regionalen Gesellschaften
          wählen aus ihrer Mitte für jeweils vier Jahre einen in der Praxis tätigen
          Zahnarzt, der Mitglied der DGZMK ist und an den Vorstandssitzungen
          der DGZMK mit Stimmrecht teilnimmt. Das gewählte Mitglied darf nicht
          dem Vorstand einer der in § 10 Abs. 1 und Abs. 2 genannten
          Fachgesellschaften angehören.
(4)    Die übrigen nicht regionalen und nicht im Vorstand vertretenen
          Gruppierungen wählen aus ihrer Mitte für jeweils vier Jahre ein
          Mitglied, das ordentliches Mitglied der DGZMK ist, das an den
          Vorstandssitzungen der DGZMK mit Stimmrecht teilnimmt. Das
          gewählte Mitglied darf nicht dem Vorstand einer der in § 10 Abs. 1 und
          Abs. 2 genannten Fachgesellschaften angehören.
(5)    Sitzungen des Beirates werden durch den Präsidenten in der Regel
          anläßlich der Jahrestagung, bei Bedarf oder auf Antrag von 1/3 der
          Beiratsmitglieder unter entsprechender Anwendung der
          Geschäftsordnung des Vorstandes einberufen und geleitet. Der
          Präsident kann Vertreter anderer Fachgesellschaften oder
          wissenschaftlicher Vereinigungen als Gäste einladen.
(6)    An den Sitzungen des Beirates nimmt der geschäftsführende Vorstand
          ohne Stimmrecht teil.

§ 16 Mitgliedsbeitrag

1.    Der von der Hauptversammlung festgesetzte Jahresbeitrag ist am 1.3.
        des Jahres fällig und muss bis dahin auf dem Konto des Vereins
        eingegangen sein, sofern der Beitrag nicht von einer anderen
        Organisation (KZV, Gesellschaften gemäss Nr. 2) für die DGZMK
        eingezogen wird. Der Geschäftsführende Vorstand kann in
        Ausnahmefällen Zahlungserleichterungen bewilligen.
2.    Mitglieder von korporativ beigetretenen Gesellschaften zahlen den
        Beitrag über ihre Gesellschaft.
3.    Die Hauptversammlung beschließt eine Beitragsordnung.
4.    Die Mitgliederversammlungen der Gesellschaften, Arbeitskreise und
        Arbeitsgemeinschaften können mit Zustimmung des Vorstandes der
        DGZMK für ihren Zuständigkeitsbereich eigene Beiträge beschließen.
5.    Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied 
        für die Dauer der Mitgliedschaft verpflichtet, dem Verein ein SEPA-
        Mandat für den Lastschrifteinzug der Mitgliedsbeiträge zu erteilen.
        Die Erklärung des Mitglieds erfolgt dazu auf dem Aufnahmeformular.
        Von Mitgliedern, die dem Verein eine Einzugsermächtigung erteilt
        haben, wird der Beitrag zum Fälligkeitstermin nach Abs. 1 eingezogen.
6.    Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein laufend Änderungen der
        Kontoangaben (IBAN und BIC), den Wechsel des Bankinstituts, sowie
       die Änderung der persönlichen Anschrift und E-Mail-Adresse mitzuteilen.
7.    Mitglieder, die nicht am Einzugsverfahren teilnehmen, tragen den
        erhöhten Verwaltungs- und Bearbeitungsaufwand des Vereins im
        Rahmen einer Bearbeitungsgebühr, die der in der  Beitragsordnung des
        Vereins festlegt wird.
8.    Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat,
        nicht erfolgen und wird der Verein dadurch durch Bankgebühren
        (Rücklastschriften) belastet, sind diese Gebühren durch das Mitglied zu
        tragen.
9.    Wenn der Jahresbeitrag im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein
        eingegangen ist, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnungen in
        Zahlungsverzug. Der ausstehende Jahresbeitrag ist dann bis zu seinem
        Eingang gemäß § 247 BGB zu verzinsen.
10.  Im Übrigen ist der Verein berechtigt, ausstehende Beitragsforderungen
        gegenüber dem Mitglied gerichtlich oder außergerichtlich geltend zu
        machen. Die dadurch anfallenden Kosten und Gebühren hat das
        Mitglied zu tragen.
11.  Ein Mitglied, das trotz Mahnung mit mehr als zwei Jahresbeiträgen im
        Rückstand ist, wird durch Beschluss des Geschäftsführenden Vorstands
        von der Migliederliste gestrichen, wobei die Streichung dem Mitglied
        mitzuteilen ist.
12.  Bei Ende der Mitgliedschaft nach § 5 b) bis f) besteht Beitragspflicht bis
        zum Jahresende. Es werden keine Beiträge zurückgezahlt.
13.  Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet
        werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln
        des Vereins.
14.  Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins
        fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt
        werden.

§ 17 Rechnungsjahr

(1)  Alle Einnahmen und Ausgaben der DGZMK müssen für jedes
       Rechnungsjahr veranschlagt und in einen Haushaltsplan eingesetzt
       werden, der vom Vorstand erstellt wird.
(2)  Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.
(3)  Der Haushaltsplan wird vor Beginn des Rechnungsjahres durch
        Beschluss der Hauptversammlung festgesetzt. Der Entwurf kann nach
        Bekanntgabe der Tagesordnung in den Publikationsorganen der DGZMK
        bei der Geschäftsstelle angefordert werden.

§ 18 Kassenprüfer

(1)    Die DGZMK hat ihre Einnahmen und Ausgaben laufend zu buchen, nach
          Ablauf jedes Rechnungsjahres durch eine geeignete Prüfstelle prüfen
          und einen Revisionsbericht anfertigen zu lassen.
(2)    Nach Ablauf jedes Rechnungsjahres und Vorliegen des
          Revisionsberichtes haben die von der Hauptversammlung gewählten
          zwei Kassenprüfer die zweckmäßige Verwendung der Haushaltsmittel
          zu prüfen, der Hauptversammlung hierüber einen Bericht vorzulegen
          und dem Vorstand Vorschläge für seine Finanzplanung zu
          unterbreiten.

§ 19 Auflösung der DGZMK

Die Auflösung oder Aufhebung kann nur auf einer eigens hierzu einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die ausschließlich medizinischen Forschungszwecken dient. Beschlüsse der Hauptversammlung über die Verwendung des Vermögens sind erst dann zu fassen, wenn die Einwilligung des Finanzamtes vorliegt.

§ 20 Inkrafttreten

1.    Diese Satzung ist durch die Hauptversammlung am 11.10.1973 sowie
        letztmalig in der Neufassung vom 17.11.2000 und 12.10.2001 sowie mit
        der  Änderung vom 24.10.2008,  11.11.2011 und 08.11.2013 beschlossen
        worden.

2.    Die Satzung wurde mit der letzten Änderung vom  08.11.2013 in das
       Vereinsregister am 13.02.2014 beim Amtsgericht Düsseldorf
       eingetragen. Mit diesem Zeitpunkt tritt die Satzung mit den von der
       Hauptversammlung am 08.11.2013 beschlossenen Änderungen in Kraft.